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  Montag, 28. März 2005 19:00 Uhr - Helmut-List-Halle

Psalm 2005: Lobgesang

Wohl kein Musiker der Romantik hat die Psalmen tiefer gedeutet als die Geschwister Mendelssohn: Ihr Großvater Moses hatte die Psalmen jüdisch-aufgeklärt gelesen, für Fanny und Felix selbst wurde die protestantische Tradition von Luther bis Bach zum Leitstern. Zu beidem gaben sie den Zauber der Romantik hinzu. So entstand ein Glücksmoment in der Geschichte der Psalmkomposition. Erwin Ortner fügt an die instrumentalen Sätze aus der „Lobgesang“-Sinfonie des Bruders die „Lobgesang“-Kantate der Schwester an und dirigiert danach zwei der großartigsten Psalmkantaten von Felix. „Die Kraft und Innerlichkeit, vor allem aber der Geist darin“, das war es, was schon Schumann an dieser Musik faszinierte.
Eine Produktion von PSALM 2005

Felix Mendelssohn: Lobgesang-Symphonie
Fanny Hensel-Mendelssohn: Lobgesang (Kantate)
Felix Mendelssohn: Psalm 114 „Da Israel aus Ägypten zog“, op. 51
Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“, op. 42

Ildikó RAIMONDI, Sopran
Erwin ORTNER, Dirigent
ARNOLD SCHOENBERG CHOR
recreation ∙ GROSSES ORCHESTER GRAZ

Kritik in der Kleinen Zeitung
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