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Sie wird als „Primadonna assoluta“ der Alten Musik gefeiert: Simone Kermes, die Sopranistin aus dem Rheintal, erklimmt spielend Spitzentöne, von denen eine Loreley nur hätte träumen können. In Graz muss sie hinauf aufs hohe F – für einen ganzen Takt. So wollte es Mozart in seiner virtuosen Konzertarie „Sperai vicino il lido“. Derweil schlägt der sympathische Michael Hofstetter den Takt und im Orchester Funken. Denn so wie er die Wiener Klassiker versteht – voller Drive und Witz, Elan und Esprit – hätten sie sich vermutlich selbst gerne gehört.
Simone Kermes sang als Zugaben:
Riccardo Broschi, Son qual nave
George Gershwin, The Man I Love
und
Georg Friedrich Händel, Lascia ch'io pianga aus „Rinaldo“
Hörfunkübertragung: Sonntag, 11. April, 20.04 Uhr, Radio Steiermark
Das schrieb Walther Neumann in der Kleinen Zeitung
Das schrieb Martin Gasser in der Kronenzeitung
Programm:
Joseph Haydn: aus „L’anima del filosofo“, Hob. XXVIII:13: Ouvertüre / Aria des Genio „Al tuo seno fortunato“
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu „La clemenza di Tito“, KV 621
Rezitativ und Arie „Ma che vi fece, o stelle – Sperai vicino il lido“, KV 368
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 in B, op. 60
Simone KERMES, Sopran
Michael HOFSTETTER, Dirigent
recreation ∙ GROSSES ORCHESTER GRAZ
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