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Gedanken über die Zeit bestimmen das Werk von Gösta Neuwirth. Zu seinem 70. Geburtstag öffnet die styriarte einen Erinnerungsraum, der Europas finsterste Zeit überspannt: Franz Schreker, dem von den Nazis Verfemten, widmete Neuwirth nicht nur seine wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten, er entwickelte die musikalische Herzensverwandtschaft auch in Bearbeitungen. Die eigene Sinfonietta von 1955 holt Neuwirth in einer Neufassung in die Gegenwart und konfrontiert sie mit dem aktuellsten Werk: „Planctus“ – einem Klagelied, dessen Grundform aus dem frühen Mittelalter stammt.
Eine Produktion der styriarte 2007
Das berichtete die Kleine Zeitung
Das berichtete die Kronenzeitung
Das berichtete Die Presse
Das berichtete Der Standard
Das Konzert wird am Dienstag, den 3. Juli 2007 um 23.05 Uhr auf Ö1 in der Sendereihe Zeit-Ton ausgestrahlt.
Programm:
Schreker: Intermezzo op. 8 für Streicher
5 Gesänge für tiefe Stimme (Fassung von Gösta Neuwirth)
Schiske: Divertimento op. 49 (1963)
Neuwirth: Sinfonietta für Streicher und Klavier (1955), Neufassung für
Kammerorchester (UA)
„Planctus“ für Kammerorchester (UA)
Waltraud MUCHER, Alt
recreation ∙ GROSSES ORCHESTER GRAZ
Andrés OROZCO-ESTRADA, Dirigent
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